Kambotscha

25 03 2010

Mein Kambotschaaufenthalt hat in Bandlung im Nordosten angefangen. Dort war gerade eine mords Party am laufen, mit live Musik, Essen und so weiter. Der Ministerpraesident war da und hunderte andere Leute die sich wichtig fanden.

Haben dort einen ganzen schwung Leute kennengelernt. Am kuriosesten war eine Szene wo wir Nachts durch die Strasse laufen und von ein Paar  Leuten , die auf Teppichen sitzen und sauffen, auf ein Bier eingeladen werden. Diese Leute haben sich dann als Zusammenkunft der halben Lokalprominenz inklusive Vietnameischem Konsul usw. erwiesen. Gerade der letztere war ziemlich besoffen und so war das alles ein heidenspass.

Dann war ich mit drei anderen Leuten trekken. Sind drei Tage durch den Busch gelauffen und haben alles gegessen was unserem Guide nicht entkommen konnte (Maeuse, Froesche, Krebse aller Art usw.). Haben in Haengematten geschlaffen und (abgekochtes) Flusswasser getrunken. War sehr nett alles in allem.

Weiter gings dann nach Phnom Penh. Diese Stadt hatte nichts mit dem zu tun was ich mir voegestellt hab. So lebhaft wie Bangkok und dabei trotzdem gediegen wie Chiang Mai. Ueberall sind grosse Parks und die Leute (gefuehlt die ganze Bevoelkerung) trifft sich dort zum Spielen, Tanzen, Chillen, usw. Haben den Buddhatag bei Channy, einer Saengerin die wir in Bandlung kennengelernt haben, verbracht. Die Sehenswuerdigkeiten der Stadt haben eine goldene und eine dunkle Seite. Zuerst die schoenen Tempel und Palaeste aber dann auch die Foltergefaengnisse und das killing field der Khmer Rouge, die sich an wiederwaertigkeit mit Auschwitz und Konsorten nicht viel nehmen.

Auf jeden Fall eine gute Erfahrung und momentan bin ich in Siem Reap. War heute den ersten Tag in den Tempelruinen. Haben erst mal mit den kleineren drum rum angefangen damit man nicht alles am groessten  Tempel misst. So weit sehr geil und ich freu  mich auf zwei weitere Tempelgepackte Tage.

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Zentral und Suedlaos

20 03 2010

Hab diesen Text zwar schon vor zwei Wochen geschrieben aber hab jetzt erst zeit gehabt ihn Hochzuladen:

Ein Traum: Sitze gerade auf der Verranda von meinem guest house mit Mekongblick in Champasak. Hatte gerade meine obligatorische Nudelsuppe und einen Eiskaffe und hab jetzt Zeit ueber die letzten Wochen zu sinnieren.

Luang Prabang war erste Stop nach dem letzten Eintrag. Eine wunderschoen idyllisch liegende Stadt und  vom Ambiente her halb Laotisch halb Franzoesisch. 2 Tage hab ich da erst mal im Bett verbracht weil ich mich glaub ich in Luang Nam Tha noch bei einem Weggehabend erkaeltet hab. Aber danach hab ich mir dann die zahlreichen Tempel der Stadt angeschaut. Sehr geil war am Tag danch der Tad Kuang Xi. Ein Wasserfall suedlich der Stadt in dem das, vom Kalk azurblaue, Wasser von Pool zu Pool plaetschert, umgeben von Bambusheinen und komischen tropischen Gewaechsen.  Seit hier hat sich zu Markus und mir noch Matthias (Schweden) hinzugesellt.

Der naechste Stop war Phonsavan und die Ebene der Tonkruege. Des interessante hier war, dass sich dort Uralte Geschichte mit sehr junger Geschichte mischt auf der einen Seit hat man die Tausende jahre alten Tonkruege in denen die Leute von damals ihre Toten beigesetzt haben und daneben Schuetzengraeben und Bombentrichter vom Vietnamkrieg. Wegen der Bombenaltlasten darf man dort auch einen genau ausgewiesenen Pfad nicht verlassen.

Von da sind wir dann ueber die beruechtigte Strasse 13 in das nicht weniger beruechtigte Vang Vieng gefahren. Ersteres beruechtigt fuer scharfe Kurve, steile Abhaenge und lebensmuede Fahrer (Aber wunderschoen wenns der Magen packt). Letzters beruechtigt fuer Tubing, mit einem LKW Reifen einen Fluss runtertreiben und sich in Reagge/Strandbarambiente kostenlos besauffen.

War sau lustig aber ich hab gute 2 Tage gebraucht um mich von dem Rausch zu erhohlen. Ausserdem haben wir uns noch die Hoehlen im Umland angeschaut und auch einfach so ganze Tage in der Chillout area von unserem guest house versandelt.

Einfach ein sau chilliger Ort wo man sehr schnell verhockt und auf einmal ist ein Woche rum und das Visa Auslaufdatum draengt J

Weiter gings dann nach Vientiane, die hoechst langweilige Hauptstadt von Laos. Zu sehen gab ein paar nette Tempel und Maerkte und den ziemlich lustigen Buddha Park. Meine Hauptsehenwuerdigkeit, die Beerlao Brauerei, war wegen Bauarbeiten fuer Besichtigungen geschlossen. Dazu hatten wir ein superverranztes, sauteures Zimmer mit Bedwanzen (fiese Viecher!!!). Die erste echte negative Erfahrung auf der Tour.

Von dort sind wir mit dem Uebernachtbus 600 Km nach Pakxe in Suedlaos. Dort haben wir uns Roller geliehen und sind denn ganzen Tage durch Bolaven plateau gefahren. Schoene Kaffe und Teeplantagen und wunderschoene Wasserfaelle zum Baden.

Ja und heute morgen sind wir dann hierher nach Champasak gekommen. Morgen gehts zum alten Khmertempel Vat Phuo.

Schoene Gruesse in die Winterliche Heimat

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Thailand die zweite und Nordlaos

19 02 2010

Am Tag nach dem letzten Eintrag bin ich auf Trekkingtour gegangen. Zwei Tage und eine Nacht. Am ersten Tag paar Stunden wandern und dann baden im Wasserfall. Danach haben wir ein „ganz abgelegenes Hill tribe Dorf“ besucht. Mit Solarstrom und Satellitenfernsehn 🙂

Aber landschaftlich wars der Hammer. Am zweiten Tag dann Elefantenreiten. Das war ziemlich lustig vor allem wenn man im Genick von dem Tier sitzt. Chiang Mai als Stadt ist einfach der Hammer und es ist mir tatsaechlich nicht ganz leicht gefallen weiterzuziehen.

Nichts desto trotz hab ich mich dort dann mit Markus wiedergetroffen und wir haben uns richtung norden aufgemacht, erst nach Thaton, dann nach Mae Salong. Mae Salong ist ein komplett chinesisches Dorf auf Thailaendischen Boden, Urspruenglich von fluechtlingen (lange Geschichte) aufgebaut. Und weil ja am 14.02 chinesisches Neujahr war sind wir zum feiern da hin. Und des hat uns auch echt nicht entteuscht.

Gemuetliches Essen/Party zum Rausfeiern dann erster Sonnenaufgang im Jahr des Metall-Tigers, von einem Tempel ueber dem Dorf aus.

Allein von der Lage her war des Dorf schon wunderschoen. Es schlaengelt sich an einer gewundenen Passstrasse entlang und ist von Teeplantagen (frueher Opium) umgeben.

Da am 14.02 Neujahr war und am 15.2 mein Visa ausgelaufen ist, sind wir dann in einem 8 Stuendigen Marathon von Mae Salong bis ueber die Laotische Grenze nach Houai Xai. Die Stadt hatte ausser gutem Bee Lao und einem schoenen Sonnenuntergang am Mekongufer nicht viel zu bieten.

Nach dem ein Israeli uns dort erzaehlt hat, dass man unbedingt Nordlaos mitnehmen muss sind wir nicht wie geplant mit slow boat direkt nach Luang Prabang sondern erst nach Luang Nam Tha. Auf der Fahradtour um den Ort hab ich mehr gesehen wie mir 10 Trekkings in Chiang Mai haetten zeigen koennen. Wunderschoene kleine Doerfer mit den buntesten und freundlichsten Leuten.

Nach einem kleinen zwischenstopp in Oudomxai sind wir heute in Luang Prabang angekommen. Der erste Eindruck ist hervorragend aber ich werd mir auf jeden Fall die naechsten Tage noch viel Zeit fuer die Stadt nehmen.

Busfahren hier in Nordlaos ist glatter selbstmord. Aus Kostengruenden nehmen wir immer die Lokalen Busse (Weiss aber nicht ob Touri VIP Busse besser sind) und Fahrer scheinen nicht viel von ihrem Leben und dem der Fahrgaeste zu halten.

CIMG1038Doi Suthep – Chiang Mai

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CIMG1180Wat Thaton

CIMG1226Mae Salong

CIMG1257Erste Sonne im Jahr des Metal-Tigers

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CIMG1401Chillen im Reispaddy in Luang Nam Tha

CIMG1410Lanthandorf bei Luang Nam Tha

CIMG1427Wat in Oudomxai (Muang Xai in der Karte)

Thaikomplett

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Thailand die erste

6 02 2010

Sitze gerade in Chiang Mai und mein Magen versucht mit Schwerstarbeit die 5 Gerichte zu verdauen, die ich vorhin beim Thaikochkurs gelernt, gekocht und gegessen hab (Die nicht mitgezaehlt die von den anderen Teilnehmern probiert hab!).

Nach meinem letzten Eintrag hab ich mich erst mal in Bangkok rumgetrieben. Sightseeing in Bangkok ist natuerlich ziemlich geil und durch die grossen Entfernungen und die laestigen Tuk tuk fahrer (die  perdu preislich nicht mit reden lassen wollen) braucht man doch eine weile um die scheonsten Sachen abzuklappern. Sehr gute alternative sind die Linienboote und Khlongtaxis die ueberal hinkommen wo Wasser ist.

 Die Maerkte sind natuerlich ein echtes Highlight und auch Muay Thai (Thaiboxen) war ziemlich geil. Und einen Schwung sehr nette Kneipen gibts auch.  Was an Bangkok (und jetzt vor allem im Vergleich zu allem danach) nicht so toll ist, ist das dort zwar viele Touristen aber wenige Traveller unterwegs sind und das es dadurch a bissel schwerer ist mit anderen Leuten zu connecten.

Die Thailaendische Kueche ist natuerlich der absolute Hammer und dank Singapur-trainingscamp auch nicht zu scharf (Hab gruenes Curry Thailscharf ueberstanden). Und man kann halt die bessten Gerichte manchmal fuer 70-80 Cent am Strassenrand kaufen.

 Hab mich dann so nach einer Woche in richtung Norden nach Ayutthaya aufgemacht.  Ayutthaya ist die alte Koenigsstadt der Thais und das lustige hier ist, dass die 500 Jahre alten Tempelruinen mitten zwischen Wohnbloecken, Einkaufszentren und Restaurants stehen. Sehr nett wenn man da Durchradelt oder mit dem Touriboot um Stadt faehrt.

Dort war ich in einem sehr stylischen Hostel in Baumhausoptik und voller Jugendstil Accessoires. Ueberall Haengematten, ein Billiradtisch und eine sau lustige, bunte Mischung an Leuten. Habs aber auf die Tour auch wieder geschafft, so gut wie ohne schlaf in den Bus nach Sukhothai einzusteigen.

Sukhothai ist die noch aeltere Thai Koenigsstadt und sehr viel weniger Touristisch wie Ayutthaya. Das Hostel wo ich dort rein bin, des mir mehrere Leute in Bangkok noch empfohlen haben, war sehr geil. Der Besitzer hat mich am ersten Tag noch auf die Totenfeier seiner Grossmutter eingeladen und tags drauf auf die naechtliche Totenwache.

Wer sich da drunter jetzt eine sakrale, andaechtige Totenwache vorstellt liegt boes daneben. Dort wurde hart gesoffen und Gezockt, und das bis morgens wo dann andere die Wache uebernommen haben. War gleichermassen eine interessante und lustige Veranstaltung. Hatte anfangs echt sorgen, dass ich da nur stoere aber die haben mir schnell das Gefuehl gegeben, dass ich erwuenscht bin. Und es obwohl ich beim Zocken am ersten Tag 5 Euro gewonnen hab 🙂

So bin ich erst am dritten Tag dazu gekommen mir ueberhaupt die Ruinen anzuschauen. Die liegen 12 Kilometer ausserhalb der neuen Stadt und sind schwer beeindrucken und viel schoener (weil ausgesetzter) als die in Ayutthaya. Die roten Backsteintempel in der Abendsonne sind einfach  nicht zu Uebertreffen.

Von dort aus hab ich noch einen Tagesausflug nach Si Satchanalai gemacht. Kleinere Tempel die schlechter restauriert, und noch Ausgesetzter, als die in Sukhothai sind. Kein anderer Touri den ganzen Tag ausser dem Kollegen mit dem ich da war. Da hat man echt das Gefuehl noch an der Geschichte der Tempel mitschreiben zu koennen. 🙂

Mit dem Kollegen, Markus, ein Backpacker aus Frankfurt, war ich seitdem auch unterwegs.

Nach einer grossen Abschlussparty (dem letzten Tag der 5 taegigen Totenwache) sind wir dann nach Chiang Mai aufgebrochen. Markus kannte hier einen schweizer Philosophie Prof und Filmemacher, der auch grad in Muenchen taetig ist und immer in Chiang Mai schaffenspause macht. Die letzten 2 Tage haben wir dann auch in der wohl chilligsten ecke Chiang Mais in seinem luxus Guest house, die Zeit mit Jasmintee, Lycheewein, getrockneten Fruechten und philosohischen Diskussionen versandelt… Ein Traum. 🙂

Hab aber wie gesagt heute auch angefangen meine Aktivitaeten die ich fuer Chiang Mai eigentlich geplant hatte auch durchzuziehen. Angefangen mit einem Kochkurs. Morgen gehts auf Sightseeing durch Chiang Mai und Uebermorgen zum 3 taegigen Dschungeltrekking.

In diesem Sinne schoene Gruesse ins nicht mehr ganz so kalte (oder?) Deutschland

 

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Grand palace – Bangkok

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Bootstour um Ayutthaya

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Da will man sich auch im Urlaub bilden und dann sowas 🙂

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Bali

17 01 2010

Vor 2 Wochen hab ich meine Zelte in Singapur abgebrochen und bin nach Bali geflogen.

Die ersten paar Tage hab ich Kuta an der Kueste verbracht. Der Strand an sich ist ganz schoen aber des Kaff is ein einziges Malle fuer Australier. Es vergeht eigentlich keine Minute in der man keine bsoffenen Aussies in Bintang (Baliesisches Bier) T-shirt durch die gegend stolpern sieht. Ausserdem werden einem im sekundentakt „transport?…….Marihuana?…….young ladies?“ angeboten.

Auf jeden Fall hab ich geschaut, dass ich da weg komm und bin in Inselinnere  gefahren.  Ubud ist gleich eine ganz andere Welt. Eine kleine Stadt hauptsaechlich fuer kulturbegeisterte und abgedrehte Kuensteler. Da hab mir das Bali Kulturprogramm gegeben mit Tempel-, Museums- und Palastbesuchen.  Ausserdem hab ich mir zusammen mit zwei Aussies Raeder geliehen und wir haben eine nette Tour durch die Reisfelder im Umland gemacht.

Meine dritte Station war Candikuning in den Bergen von Bali. Ein wunderschoenener Bergsee (bissel wie der Alpsee 🙂 ) mit ganz altem und mui mui wichtigem Hindutempel mer oder minder mitten im See. Dort hab ich eine kleine Bergtour gemacht und mir den Botanischen Garten angeschaut. Aber hauptsaechlich hab ich am See gechillt den ich jederzeit dem Sandstrand von Kuta vorziehen taet.

Danach bin ich noch mal einen Tag nach Kuta weil des nah am Flughafen ist und Sonnenuntergang am Meer ja so schlecht auch nicht ist 😉

Jetzt bin ich nach zweitaegigem intermezzo in Singapur in Bangkok eingeschlagen und der erste Eindruck ist sehr geil. Aber ich hab mir noch nicht so viel angeschaut weil ich gestern noch bis 4 morgens abschied gefeiert hab und dann ohne eine Minute schlaf zum Flughafen gefahren bin. In diesem Sinne gut nacht.

CIMG0058Chilliges Domizil in Kuta

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CIMG0218Reis Terassen bei Ubud

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Ulu Watu Bratan, Wassertempel in Candicuning

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Hinduprozession auf dem Rueckweg von Candicuning

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Silvesterparty

2 01 2010

Am 31.12 hatte ich meinen letzten (halben) Arbeitstag und den damit verbracht meinen Laufzettel ausfuellen zu lassen. Ich hab so gefuehlte 3247 Unterschriften gebraucht und ohne laufzettel haetten mir die Leute hier meinen letzten Gehalt nicht gezahlt!

Naja nach dem Stress bin ich dann nach Sentosa island zum Party machen. Auch wenn des nicht unbedingt die erste Beachparty war, auf der ich hier war,  ist des an Silvester doch noch mal was anderes.

Es gab drei Buehnen mit der ueblichen House musik und einen Foamparty Bereich.  Die Alkoholpreise waren horrend und des Feuerwerk eher bescheiden aber die Party drum rum war sehr geil.

Haben dann mal wieder mehr oder minder bis ins morgengraue getanz und dann haben uns dann den ersten Sonnenaufgang 2010 am „Suedlichsten Punkt Kontinetalasiens“ gegeben. (Der Punkt reiht sich so mit 54 anderen ein die das auch behaupten 🙂 )

Zum Abschluss haben wir dann noch schoen bei Macy gefruehstueckt. Dabei muss ich anmerken das es stinkt das man hier bei Macy in der Frueh keine Burger kriegt!!!!

In diesem Sinne: Gutes neues Jahr.

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Strandpartys

19 12 2009

Die letzten zwei Wochenenden waren jeweils richtig geile Strandpartys auf Sentosa island.  Sentosa ist eine kleine kuenstliche Insel vor Singapur mit Sandstrand und Palmen und was noch so dazugehoert.

Die erste war die Singha promotion Party. Free flow von 8 bis 10 aber halt nur Singha Bier. Nix g`scheits aber am g`schenkten Gaul schaut ma nicht ins maul.

Sie hatten eine ziemlich geile performance von einer Brasilianisch/Malaiischen Trommelband und eine Feuershow

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Naja so schlecht kann des Bier ja dann doch nicht gewesen sein. Ziemlich lustige Party auf jeden Fall. Und free flow am anfang ist echt schlecht wenn man sich naechsten Tag noch an was erinnern will!

Ach ja und fuer alle die sie kennen, an dem Abend sind mir Sarah Port und Christoph Kutzner ueber den Weg gelaufen. Hab echt gewusst das es nur eine Frage der Zeit ist bis man mal zufaellig ueber einen Studienkollegen drueberstolpert. Und da ist`s passiert.

Naechste Party, oder eher Festival, war letztes Wochende das Zoukout. 3 Buehnen ueber den ganzen Strand verteilt. Lief zwar die ganze Zeit nur House aber dazu hat des auch sehr gut gepasst. Free flow gabs auch wieder. War mit dem selben lustigen Haufen dort mit dem ich in Malaysia bei Paintballen war.

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Der letzte Act und Headliner von dem Festival war Armin van Buren. Der hat erst um 5 morgens angefangen. Und des war einfach nur noch der Hammer in den Sonnenaufgang reinzutanzen.

Paar hoerproben:

Die zweite ist so von halb 7 morgens. Den Tag hab ich auf jeden Fall am Montag immernoch in den Knochen gehabt.

Die naechste waere dann die Sylvesterparty dort aber ich weiss noch nicht ob da hin geh.



Paintball in Desaru

10 12 2009

Das Wochenende um den 21.11 war ich mit einer Gurppe ziemlich lustiger Leute in Malaysia bei Paintballen. Eingeladen dazu hat Sanie (ganz rechts im Bild), ein ganz liebes Maedl, von den Philippinen, die schon laenger in Singapur lebt und ganz gerne mal ausfluege oder saufabende organisiert.

Gruppenbild

Das coole an der Gruppe ist auch, das ausser Markus (der groesste) und mir keine mit gleichen Nationalitaeten dabei waren. USA, Japan, China, Italien, Mexico, Deutschland und Philippinen.

Nach 2 Stunden Faehre und Bus sind wir an dem Paintballgelaende angekommen, eine alte Militaeranlage, womit fuer das richtige flair schon gesorgt ist.

Paintball ist einfach sau lustig. Wir haben meistens vier gegen vier gespielt. Der Chief dort wollte uns dauernd irgendwelche komischen Vartianten aufdraengen. Des haben wir aber groesstenteils ignoriert und uns aufs gegenseitig abschiessen beschraenkt.

AusbildungMunition auffuellen vor dem ertsen Gefecht.

SaniesoldierSanie in voller Montour. Bedrohlich oder?

opferErste Opfer.

Nachdem wir uns den ganzen Tag lang gegeseitig erschossen haben sind wir gegen Abend noch an den Strand. Der war wunderschoen und dadurch, dass keiner von uns viel erwartet hat war des sogar noch besser.

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Strandgruppe

Abends haben wir uns dann ein paar Bier geholt (Was des einzige ist fuer des man echt Geld hinlegen muss) und haben uns an den Strand gehockt.

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Mateo hatte noch ordentlich Schnaps dabei (roter Becher) und so haben wir uns sehr unterhaltsam am Strand betrunken.

Die Maedels haben uns fieserweise in der Frueh danach Fotografiert.

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Den rest vom Tag haben wir uns wieder an den Stand geflackt und den hangover auskuriert.

War auf jeden Fall sau lustig. Des einzige unlusitge war der fieseste Sonnenbrand einschliesslich allergischer Reaktion, den je gehabt hab.



Ein Arbeitstag in Singapur

24 11 2009

Da ich jetzt ja doch schon eine ganze Weile da bin werd ich einfach mal damit anfangen wie ein normaler Arbeitstag hier in Singapur ablaeuft. Zu dem Zweck hab ich mich vor Gott, der Welt und meinen Arbeitskollegen als Touri geoutet und den ganzen Tag meinen Fotoapperat klicken lassen.

Mein Tag beginnt normalerweise um 8 Uhr morgens in meinem Zimmer in Clementi, einem Stadtteil von Singapur. Nach Dusche und Fruehstueck  Fahr ich mit der MRT, der oertlichen S-Bahn zur Arbeit.

Was ihre Zuege angeht haben die Singapurianer fiese Paranoia zwecks Bomben anschlaegen. Und jeder der auch nur 2 Wochen in der Stadt ist kann den folgenden Satz auswendig:

„If you see any suspicious looking person or article, please inform our staff or press the emergency communication buttom, locateted at the side of the train door.“

Wie jede andere Durchsage kommt der Spruch auch gelegentlich in den anderen Amtssprachen Singapurs: Mandarin Chinesisch, Indisch (Tamil) oder Malaiisch.

Dazu laufen ueberall in den Zuegen Filme ueber Bombenanschlaege mit fiesen Bildern von zerfetzten Leich und Lehrfilmen zur Praevention von Terroranschlaegen.

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Naja wenn ich dann, ohne Opfer eines Terroranschlags geworden zu sein, in die Arbeit komme erwartet mich das, nach Feng Shui (ohne scheiss !) gebaute, Biopolis.

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DSC00426SARS Protease Inhibitor der hier entwickelt wurde gleich als Deko verwendet wird.

Im Gebaeude selber sind Fotos leider Verboten. Dafuer wird man erschossen gevierteilt und muss auf jedenfall auch die obligatorische 500 Sing Dollar Strafe zahlen (Wie fuer: Auf den Boden spucken, im Zug trinken und essen, etc.).

Mit dem was ich im Labor so mach langweile ich jetzt glaub ich niemanden.

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Hier ein Bild von meiner Arbeitsgruppe

Gegessen wird Mittags im Food court direkt in Biopolis oder in einem der drei dutzend anderen in der Umgebung. Das Prinzip food court ist einfach der Hammer und fuer alle die noch nicht in Asien waren: 20 Tische in der Mitte und 20 kleine Staende mit den verschiedensten Kuechen und Gerichten aus ganz Asien plus Western food (oder was sie dafuer halten).

DSC00421Ruth, Cara und ich in einem food court in holland village 5 Busminuten entfernt von Biopolis.

Wenn mich mein Bioreaktor nicht grad bis 11 Abends im Labor haelt, geh ich so zwischen 6 und 7. Nach der Arbeit gehts entweder auch in einen food court oder in eine andere Lokalitaet zum Essen. Da hat mich wie so oft ein mittlerer Wolkenbruch erwartet der ganz gerne mal auftauch sobald man aus hat.

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An dem speziellen Tag bin ich mit zwei Kollegen aus der Arbeit nach little india gegangen. Die Bevoelkerung hier besteht vorwiegend aus Chinesen, Indern und Malaiis und jede Gruppe hat auch ihr eigenes Viertel.

Also an dem Tag waren wir in little india mit seinen Hindutempeln, super billigen Bazaren und Musiklaeden mit der wohl grausamsten Musik die die Menschheit je produziert hat.

DSC00178Sri SrinivasaTempel in little India

DSC00184Markt anlaesslich des Deepavali Festes

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Strassendeko an der Serangoon road. Fiese Reizueberflutung

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Riesen Ingwer plus Henning und Kathi.

Aber wir waren ja an dem Tag eher wegen des Essens dort. In dem Fall in einem vegetarischen Restaurant. Was hier sehr verbreitet ist (und wir habens auch direkt uebernommen) ist, dass man gemeisam bestellt und jeder von allem isst. Also haben wir verschiede Brote und Reis mit verschiedensten Sossen bestellt.

DSC00453Jede einzelne eine Geschmacksexplosion auf der Zunge und einfach nur hervorragend. Auch gut dass ich mittlerweile im scharf Essen besser geuebt bin wie am anfang. Die ein oder andere Sosse davon haette mir sonst den spass daran verdorben.

Danach haben wir den Tag in einem Pub bei einem Bier beendet. In little india haben sich

DSC00454Ich muss noch dazu sagen, dass sich mein „Daumen hoch“ nicht auf den Inhalt sondern auf des Weizenglas selber bezieht. Hoegaarden ist naemlich eine ziemliche Ploere.