Thailand die zweite und Nordlaos

19 02 2010

Am Tag nach dem letzten Eintrag bin ich auf Trekkingtour gegangen. Zwei Tage und eine Nacht. Am ersten Tag paar Stunden wandern und dann baden im Wasserfall. Danach haben wir ein „ganz abgelegenes Hill tribe Dorf“ besucht. Mit Solarstrom und Satellitenfernsehn 🙂

Aber landschaftlich wars der Hammer. Am zweiten Tag dann Elefantenreiten. Das war ziemlich lustig vor allem wenn man im Genick von dem Tier sitzt. Chiang Mai als Stadt ist einfach der Hammer und es ist mir tatsaechlich nicht ganz leicht gefallen weiterzuziehen.

Nichts desto trotz hab ich mich dort dann mit Markus wiedergetroffen und wir haben uns richtung norden aufgemacht, erst nach Thaton, dann nach Mae Salong. Mae Salong ist ein komplett chinesisches Dorf auf Thailaendischen Boden, Urspruenglich von fluechtlingen (lange Geschichte) aufgebaut. Und weil ja am 14.02 chinesisches Neujahr war sind wir zum feiern da hin. Und des hat uns auch echt nicht entteuscht.

Gemuetliches Essen/Party zum Rausfeiern dann erster Sonnenaufgang im Jahr des Metall-Tigers, von einem Tempel ueber dem Dorf aus.

Allein von der Lage her war des Dorf schon wunderschoen. Es schlaengelt sich an einer gewundenen Passstrasse entlang und ist von Teeplantagen (frueher Opium) umgeben.

Da am 14.02 Neujahr war und am 15.2 mein Visa ausgelaufen ist, sind wir dann in einem 8 Stuendigen Marathon von Mae Salong bis ueber die Laotische Grenze nach Houai Xai. Die Stadt hatte ausser gutem Bee Lao und einem schoenen Sonnenuntergang am Mekongufer nicht viel zu bieten.

Nach dem ein Israeli uns dort erzaehlt hat, dass man unbedingt Nordlaos mitnehmen muss sind wir nicht wie geplant mit slow boat direkt nach Luang Prabang sondern erst nach Luang Nam Tha. Auf der Fahradtour um den Ort hab ich mehr gesehen wie mir 10 Trekkings in Chiang Mai haetten zeigen koennen. Wunderschoene kleine Doerfer mit den buntesten und freundlichsten Leuten.

Nach einem kleinen zwischenstopp in Oudomxai sind wir heute in Luang Prabang angekommen. Der erste Eindruck ist hervorragend aber ich werd mir auf jeden Fall die naechsten Tage noch viel Zeit fuer die Stadt nehmen.

Busfahren hier in Nordlaos ist glatter selbstmord. Aus Kostengruenden nehmen wir immer die Lokalen Busse (Weiss aber nicht ob Touri VIP Busse besser sind) und Fahrer scheinen nicht viel von ihrem Leben und dem der Fahrgaeste zu halten.

CIMG1038Doi Suthep – Chiang Mai

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CIMG1180Wat Thaton

CIMG1226Mae Salong

CIMG1257Erste Sonne im Jahr des Metal-Tigers

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CIMG1401Chillen im Reispaddy in Luang Nam Tha

CIMG1410Lanthandorf bei Luang Nam Tha

CIMG1427Wat in Oudomxai (Muang Xai in der Karte)

Thaikomplett

laos_Prabang



Thailand die erste

6 02 2010

Sitze gerade in Chiang Mai und mein Magen versucht mit Schwerstarbeit die 5 Gerichte zu verdauen, die ich vorhin beim Thaikochkurs gelernt, gekocht und gegessen hab (Die nicht mitgezaehlt die von den anderen Teilnehmern probiert hab!).

Nach meinem letzten Eintrag hab ich mich erst mal in Bangkok rumgetrieben. Sightseeing in Bangkok ist natuerlich ziemlich geil und durch die grossen Entfernungen und die laestigen Tuk tuk fahrer (die  perdu preislich nicht mit reden lassen wollen) braucht man doch eine weile um die scheonsten Sachen abzuklappern. Sehr gute alternative sind die Linienboote und Khlongtaxis die ueberal hinkommen wo Wasser ist.

 Die Maerkte sind natuerlich ein echtes Highlight und auch Muay Thai (Thaiboxen) war ziemlich geil. Und einen Schwung sehr nette Kneipen gibts auch.  Was an Bangkok (und jetzt vor allem im Vergleich zu allem danach) nicht so toll ist, ist das dort zwar viele Touristen aber wenige Traveller unterwegs sind und das es dadurch a bissel schwerer ist mit anderen Leuten zu connecten.

Die Thailaendische Kueche ist natuerlich der absolute Hammer und dank Singapur-trainingscamp auch nicht zu scharf (Hab gruenes Curry Thailscharf ueberstanden). Und man kann halt die bessten Gerichte manchmal fuer 70-80 Cent am Strassenrand kaufen.

 Hab mich dann so nach einer Woche in richtung Norden nach Ayutthaya aufgemacht.  Ayutthaya ist die alte Koenigsstadt der Thais und das lustige hier ist, dass die 500 Jahre alten Tempelruinen mitten zwischen Wohnbloecken, Einkaufszentren und Restaurants stehen. Sehr nett wenn man da Durchradelt oder mit dem Touriboot um Stadt faehrt.

Dort war ich in einem sehr stylischen Hostel in Baumhausoptik und voller Jugendstil Accessoires. Ueberall Haengematten, ein Billiradtisch und eine sau lustige, bunte Mischung an Leuten. Habs aber auf die Tour auch wieder geschafft, so gut wie ohne schlaf in den Bus nach Sukhothai einzusteigen.

Sukhothai ist die noch aeltere Thai Koenigsstadt und sehr viel weniger Touristisch wie Ayutthaya. Das Hostel wo ich dort rein bin, des mir mehrere Leute in Bangkok noch empfohlen haben, war sehr geil. Der Besitzer hat mich am ersten Tag noch auf die Totenfeier seiner Grossmutter eingeladen und tags drauf auf die naechtliche Totenwache.

Wer sich da drunter jetzt eine sakrale, andaechtige Totenwache vorstellt liegt boes daneben. Dort wurde hart gesoffen und Gezockt, und das bis morgens wo dann andere die Wache uebernommen haben. War gleichermassen eine interessante und lustige Veranstaltung. Hatte anfangs echt sorgen, dass ich da nur stoere aber die haben mir schnell das Gefuehl gegeben, dass ich erwuenscht bin. Und es obwohl ich beim Zocken am ersten Tag 5 Euro gewonnen hab 🙂

So bin ich erst am dritten Tag dazu gekommen mir ueberhaupt die Ruinen anzuschauen. Die liegen 12 Kilometer ausserhalb der neuen Stadt und sind schwer beeindrucken und viel schoener (weil ausgesetzter) als die in Ayutthaya. Die roten Backsteintempel in der Abendsonne sind einfach  nicht zu Uebertreffen.

Von dort aus hab ich noch einen Tagesausflug nach Si Satchanalai gemacht. Kleinere Tempel die schlechter restauriert, und noch Ausgesetzter, als die in Sukhothai sind. Kein anderer Touri den ganzen Tag ausser dem Kollegen mit dem ich da war. Da hat man echt das Gefuehl noch an der Geschichte der Tempel mitschreiben zu koennen. 🙂

Mit dem Kollegen, Markus, ein Backpacker aus Frankfurt, war ich seitdem auch unterwegs.

Nach einer grossen Abschlussparty (dem letzten Tag der 5 taegigen Totenwache) sind wir dann nach Chiang Mai aufgebrochen. Markus kannte hier einen schweizer Philosophie Prof und Filmemacher, der auch grad in Muenchen taetig ist und immer in Chiang Mai schaffenspause macht. Die letzten 2 Tage haben wir dann auch in der wohl chilligsten ecke Chiang Mais in seinem luxus Guest house, die Zeit mit Jasmintee, Lycheewein, getrockneten Fruechten und philosohischen Diskussionen versandelt… Ein Traum. 🙂

Hab aber wie gesagt heute auch angefangen meine Aktivitaeten die ich fuer Chiang Mai eigentlich geplant hatte auch durchzuziehen. Angefangen mit einem Kochkurs. Morgen gehts auf Sightseeing durch Chiang Mai und Uebermorgen zum 3 taegigen Dschungeltrekking.

In diesem Sinne schoene Gruesse ins nicht mehr ganz so kalte (oder?) Deutschland

 

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Grand palace – Bangkok

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Bootstour um Ayutthaya

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Da will man sich auch im Urlaub bilden und dann sowas 🙂

Chiang_Mai